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Wie kam es zu der Fahrschule?

Während einer Sitzung im Rahmen der Jahrestagung unseres Beteiligungsgremiums „Schwätz mit“ am 23.03.2019 brachten Jugendliche in Heimerziehung ihre Benachteiligung in Bezug auf den Führerschein ein. Viele Eltern oder Familienangehörige finanzieren den Führerschein für ihre Kinder. Eine Abfrage während eines Besuchs einer Konfirmandengruppe bestätigte dies. Alle Jugendlichen wussten, dass der Führerschein von ihren Eltern zum 18. Geburtstag bezahlt wird. Bei unseren Heimkindern ist dies nicht der Fall.

Eine weitere Benachteiligung liegt im § 92 SGB VIII verborgen. Dieser regelt die Kostenbeteiligung für Jugendliche, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe stationär untergebracht sind. Sie müssen 75% ihrer regelmäßigen Einnahmen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe zurückerstatten.

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